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Naturbiotop Feldmark

 

Anbei ein paar Bilder der zur Zeit noch unberührten und naturbelassenen Feldmark, die im Zuge einer von unserer Arbeitsgruppe organisierten Begehung durch und mit dem Naturschutzbund ( NABU ) entstanden sind.


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Die Feldmark ist einer der ersten Bebauungs-Abschnitte des städtischen Projektes "Ostpark - Neues Wohnen".

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Am 05.04.2014 fand eine Begehung des Feldmark-Areals mit Vertretern des
Naturschutzbundes NRW ( NABU ) und der BEA-Arbeitsgruppe statt.

 


Es sollte betont werden, dass wir alle sehr beeindruckt waren über die Größe und Naturbelassenheit
dieses Areals. Nehmen also auch Sie einfach teil an einem virtuellen Rundgang durch dieses atemberaubende
Gelände und lassen Sie sich durch die Highlights unserer spektakulären Foto-Aufnahmen überraschen.



Schon von unserem Eichendorffweg aus ist sie deutlich zu erkennen
und für jeden Betrachter ein echter "Eyecatcher".

Eine fast 60 Jahre alte und verdammt mächtige Hängebuche (Trauerbuche)

 

 

Dieser Baum befindet sich auf dem linksseitigen ehemaligen Gelände der städtischen Baumschule,
direkt angrenzend an den alten Friedhof. Er wird wohl glücklicherweise einer der wenigen Bäume
bleiben, der die massive Bebauung der Feldmark überleben wird und das auch nur, wegen des angedachten
"schmalen" Streif(ch)ens Park, der den alten Friedhof später eventuell mal umsäumen soll.

 

 

Wo man hinschaut - eine atemberaubende Blütenpracht.

 

 

Seit ca. 15 Jahren wächst hier alles so, wie es die Natur vorgesehen hat.

Zudem erkennt man erst bei solchen Aufnahmen die gewaltige Größe dieses Areals - und wie schön es hier ist.
Leider wird das alles schon bald dem Bagger weichen müssen.

Es ist eigentlich schade, dass man alternativ keine bereits versiegelten Flächen für diese Projekt
"Ostpark - Neues Wohnen" verwendet, gerade wo sich doch aktuell unser Umweltminister Remmel
für die Erhaltung solcher Areale stark macht.

 

 

Die hier lebenden Tiere können sich noch in dieser natürlichen Umgebung wohl fühlen;
doch das Projekt Ostpark vernichtet leider mehr Park, als das es ihn schafft - und das schon bald.

Einzelne geplante "Wohlfühloasen" werden wohl mehr dem Menschen geschuldet sein, als der Tierwelt.
Großflächige naturbelassene Strukturen werden hier unwiderbringlich vernichtet.

Geld regiert halt die Welt - nur irgendwann wird es wohl nichts mehr zu verkaufen geben.
Ob sich die Entscheidungsträger darüber wohl bewusst sind ?

 

 

Ok, spazieren wir weiter...alle Bereiche der Stadtgärtnerei sind in Quartiere unterteilt;
die Beschilderung ist aber nicht mehr so leicht auszumachen - die Natur hat sowieso ihre eigenen Quartiere.

 

 

 

Gehen wir also weiter...
...denn ein Highlight jagt hier das andere !

 

 

 

Dieses Gewächshaus wurde von der Natur wieder zurück erobert.

Vergessene Plänzchen haben sich zu riesigen Pflanzen gemausert und um zu überleben
einfach das Glasdach durchbrochen und somit weiteres "Lebenselixier" verfügbar gemacht...

...Regenwasser - zur Sicherung ihres Fortbestehens !

 

 

Und auch soetwas gibt es hier noch zu sehen:
Eine japanische Blütenkirsche mit pinkfarbenden und weissen Blüten !

surprised

Das hat die Natur offensichtlich ganz von alleine geschafft !

 

 

 Gehen wir mal auf die andere Seite der Feldmark, rechts des alten Friedhofes.


Hier hat es bis vor kurzem noch einen riesigen künstlich angelegten und wunderschönen Teich
gegeben, der vielen Tieren einen Lebensraum mit passender Infrastruktur bot.

Leider wurde er von heute auf morgen nicht mehr gepflegt und instand gehalten;
somit wurde vielen der hier lebenden -auch seltenen- Tiere schlichtweg die Existenz entzogen.

 

 

 

An dem folgenden Bild wollen wir noch einmal die Ausmaße dieses Geländes deutlich machen.
Unser Foto wurde aus der ungefähren Mitte dieses Feldes in Richtung der Straße Feldmark geschossen,
die man ganz weit in der Ferne noch gerade erahnen kann.

Dieses Gelände wäre eigentlich ein ideales Projekt für ein Natur-Reservoire oder eine weitere Natur-Erlebniswelt,
so wie gerade ein aktuelles Projekt in der Onlineausgabe der RuhrNachrichten beschrieben wird.

Link zu diesem Onlineartikel

 

 

Wenn unsere Stadt doch wirklich ein repräsentatives Projekt benötigt, warum dann nicht
auch einmal ein echtes Naturprojekt, das wirklich ein Zeichen für die Umwelt setzt ?

Hier und jetzt gäbe es diese Chance !